Schaubudensommer eröffnet – ein Bericht

Im Scheune-Areal geht’s ab jetzt elf Tage lang rund

Wunderbar, ganz wunderbar. Das ist das Erste, was dem Besucher des 13. Schaubudensommers in der Dresdner Neustadt einfällt. Das Areal der Scheune hat sich für elf Tage wieder in eine zauberhafte Schaustellerwelt mit Jahrmarktflair verwandelt. Und vom ersten Abend (15.7.) an entführt das kunterbunte Theater- und Musikprogramm mit Kuriositäten, Tanz und viel Witz aus dem Alltag. – Nun ja, zumindest dann, wenn man die Qual der Wahl gut überstanden hat. Denn gleich am Eingang thront eine riesige Programmtafel. Wer war nochmal Peter Shub? Und wann spielt Irmgard Knef? Zu sehen gibt es auch außerhalb der Zelte und Säle schon genug. Dort kommt ein Gaukler vorbei, an der Ecke steht ein Puppenspieler und zwischendrin: das Publikum. Alt und Jung, Groß und Klein lassen sich von dieser bunten Welt im Scheunegarten verzaubern.

Spätestens nach einer Schnuppertour über das urige Festivalgelände dürfte jeder vom Schaubudenfieber infiziert sein. Auf welches der kurzweiligen Stücke dann die Wahl fällt, ist auch schon beinahe egal. Ewig könnte man durch die in Lampionlicht getauchten Zirkuszelte und Buden bummeln. Aber dann beginnen die ersten Vorstellungen. Oder sind wir etwa schon beim zweiten Durchlauf? Nicht so wichtig, denn alle Stücke werden mehrfach gespielt. Peter Shub wartet im Saal auf. Ein Mann, ein Kleiderbügel. Oder ist der eher ein amerikanischer Mr. Bean? Das soll das Publikum lieber selbst herausfinden. Nun also zu Hilde, äh, Irmgard Knef, der vergessenen Zwillingsschwester. Die wollte schon immer mal Autogramme geben, singt sie. – Das Fazit nach dem ersten Abend: Schaubudensommer ist fast ein bisschen wie zappen im Fernsehen, nur schöner. Und eines steht fest: das Scheune-Spektakel macht süchtig!

weitere Infos: www.schaubudensommer.de

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